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Zeitschrift medizinischegenetik:
Rechtliche Regelungen zur Gendiagnostik
Qualitätssicherung Genetische Beratung
Themenschwerpunkt
medizinischegenetik 3-2006
Bestellschein (pdf-file 13KB)
„Es gibt tausende genetisch bedingter Erkrankungen. Wie
kann man erreichen, dass es nicht Jahre dauert bis eine Diagnose gestellt und
durch einen molekulargenetischen Befund verifiziert wird?“ Professor Sperling,
Institut für Humangenetik, stellt diese Frage im Zusammenhang mit den gegenwärtigen
Diskussionen um das Gendiagnostik-Gesetz in Deutschland. Hinsichtlich möglicher
Lösungsansätze führt Karl Sperling dazu weiter aus: „Dies
setzt die Etablierung humangenetischer Zentren voraus, die in einem Kompetenznetzwerk
zusammengeschlossen sind und mit niedergelassenen Ärzten kooperieren. Nicht
auszudenken, welches Potenzial sich hier in Deutschland freisetzen ließe,
wenn man im Rahmen der Ausführungsbestimmungen die entsprechende Strukturqualität
schaffen würde.“
Wie dies in den deutschsprachigen Nachbarländern gelöst
wurde, zeigen die beiden Berichte aus Österreich (HC Duba) und aus der
Schweiz (I Filges, MA Morris).
Qualitätssicherung spielt dabei eine große Rolle.
In dieser Ausgabe finden Sie die ersten Ergebnisse einer bundesweiten
Umfrage zu zum Thema „Qualitätssicherung und genetische Beratung“
G Wolff et al.) veröffentlicht.
Inhalt
Gendiagnostik_Gesetz
– wie sieht die Prognose aus?
Karl Sperling, Institut für Humangenetik, Charité, Berlin
Änderungen
im Österreichischen Gentechnikgesetz (GTG)
Hans_Christoph Duba
Das Schweizer
Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
Isabel Filges, Michael A. Morris
Qualitätssicherung
Genetische Beratung
Ergebnisse der ersten Umfrage
Kommission Qualitätssicherung Genetische Beratung des Berufsverbandes Deutscher
Humangenetiker e.V.
Die Fetal
Medicine Foundation Deutschland e.V. (FMF)
Durchführung einer qualifizierten Ersttrimester_Fehlbildungsdiagnostik
Bernd Eiben (1) und Christian Thode (2)
Über die
Erwartungen von Ratsuchenden an die genetische Beratung
Ingrid Vlasak1, Gabriele Amann2
Vernetzung
von Humangenetik und Gastroenterologie/Gynäkologie im ambulanten Bereich.
Betreuung von Patienten mit erblichen Tumorerkrankungen
E. Kunstmann, K. Bach, J.T. Epplen
Erbliches nicht
polypöses kolorektales Karzinom – HNPCC. Daten des HNPCC_Konsortiums
der Deutschen Krebshilfe
Elke Holinski_Feder 1,2, Monika Grabowski1
Silver-Russell-Syndrom
und Beckwith-Wiedemann-Syndrom: Zwei klinisch gegensätzliche Syndrome der
gleichen genetischen Region
Thomas Eggermann1, Nadine Schönherr1, Esther Meyer1, Miriam Mavany1, Katja
Eggermann1, Hartmut A. Wollmann2
Leitlinie zur Molekulargenetischen
Diagnostik der Cystischen Fibrose
M Stuhrmann-Spangenberg, C Aulehla-Scholz, B Dworniczak, J Reiss
Leitlinie
zur Molekulargenetischen Diagnostik der hereditären Hämochromatose
Heinz Gabriel, Manfred Stuhrmann-Spangenberg
Informationen
und Einwilligungserklärungen zur genetischen Beratung und Diagnostik
Kommission für Grundpositionen und ethische Fragen der Deutschen Gesellschaft
für Humangenetik (GfH)
Zur Rolle
der Hedgehog-Signalkaskade bei der Tumorentstehung
Roland Kappler
Stellungnahme
zur Kooperation zwischen humangenetischen Praxen und Instituten
BVDH
Verein Psychosoziale
Aspekte der Humangenetik: Profil, Aktivitäten und Ziele
H. Joachim Schindelhauer-Deutscher
Einführung des Titels „Facharzt/-ärztin
für Medizinische Genetik“
Hans_Christoph Duba